Ein bedeutendes Instrument zu Luftbefeuchtung ist die Regelung, in unserem Falle die hydropneumatische Steuerung

hydropneumatische Technik zu 3D-Luftbefeuchter

hydropneumatischen Steuerung schematisch dargestellt inkl. Stopp-Zone

1. Verdunstungsfläche

Die Verdunstungsfläche hat durch ihre Grösse eine Bedeutung. Dadurch, dass sie durch Auffalten auf einen grossen Luftraum verteilt wird, wird die Leistung bedeutend gesteigert. Das Wasser wird direkt in gasförmigen Wasserdampf umgewandelt. Dieser sinkt mit grosser Masse in den Raum. Das erzeugt eine lange Verweildauer und ergibt und einen hohen Wirkungsgrad. Katabatischer Luftstrom: diese eben beschriebene Luftzirkulation wird erzeugt, weil beim Verdunsten des Wassers, die nun angereicherte Luft schwerer ist als die Umgebungsluft, deshalb sie sinkt nach unten. Die Menge der umgewälzten Luft pro Tag wird in jeder der 4 Abteilungen verstärkt. So wie Eisen schneller herunterfällt als Holz ändert sich mit der Menge und Stärke der befeuchteten Luft die Geschwindigkeit der Luftzirkulation. Der 3D-Befeuchter vermag dadurch zwischen 350m3 und 475 m3 Luft von 28% rlf. auf 52% rlf. zu erhöhen. Dies ist eine ganz beträchtliche Menge und ein durch Kunden bestätigter Wert. Das Verdunstungsposter ist gleichzeitig Speichermedium. Es nimmt Wasser beim Schwemmvorgang in Poren auf, entleert diese und erhält wieder Wasser, in kurzen Intervallen nachgefüllt!

2. Auffangbecken

Das Auffangbecken fängt das Wasser auf, das bei vollem Verdunstungsvlies austropfen muss. Der darin eingesteckte Schlauch wird dann durch Wasser geschlossen. Es entsteht die äusserst wichtige Aufgabe, „Wasser aus dem Wassertank zurückhalten.“ Dies so lange, bis das Wasser im Auffangbecken verdunstet ist. Dann geht die Luft wieder hoch und das Wasser runter. Ist das nicht wunderbar? Es beherbergt gleichzeitig auch den Kalkausscheider.

3. Schlauch

Der Schlauch führt kein Wasser, wie man vermuten könnte. Er führt Luft in den Wassertank. Da er im Auffangbecken eingesteckt ist, kann er durch abgetropftes Wasser geschlossen werden. Das bewirkt einen leichten Unterdruck im Wassertank, und verhindert das Wasser aus dem Tank auszufliessen. Wir nennen es die „hydropneumatische Steuerung“ oder „Stop and Go-Funktion“.

4. Verschluss

Der Verschluss ist das Herzstück des Befeuchters. Er verschliesst den Wassertank. Der Verschluss bestimmt auch die Füllmenge im oberen Becken. Weiter dient mit der Verbindung via Schlauch vom Auffangbecken zum Wassertank für die Regelung des Wasserflusses. Luft aus dem Auffangbecken wird via Verschluss in den Wassertank geführt. Über ein Syphon-System regelt er den Füllstand im Kapillarbecken. Das ist eine besonders wichtige Aufgabe. Der Verschluss ist nur dank des Wassers geschlossen und kann nur so den Unterdruck für die Füllintervalle erzeugen. Ohne Wasser offen, damit sich keine Keimbildung im Verschluss ergeben soll und er gut zu reinigen ist.

5. Wasserbehälter

Der Wasserbehälter fasst 3 Liter Wasser. Diese Wassermenge ist so definiert, dass die Verkeimung des enthaltenen Wassers zu vernachlässigen ist. Der Tank sollte ca. alle 2-3 Monate und natürlich beim Posterwechsel gereinigt werden. Siehe Das Geheimnis des Wassertanks / Film

6. Kapillarbecken

Das obere Becken wird Kapillarbecken genannt. Es übergibt Wasser auf der ganzen Breite an das Vlies. Ganz besonders mit den beiden Nasen mit Rille, wird Wasser auf das Verdunstungsposter gepumpt (siehe Kapillarpumpe). Es übernimmt gleichzeitig die Aufgabe, den 3D-Befeuchter an der Wand festzuhalten. Daraus ergibt sich, dass gerade entstandene Feuchtigkeit naturgemäss nach unten ausfällt und eine grosse Wirkung und Leistungsfähigkeit entsteht.

7. Kalkausscheider

Kalkausscheider übernehmen das abgetropfte Wasser und verdunsten es. Dabei bleibt Kalk in ihm hängen, der unten aus dem Verdunstungsposter ausgetropft wurde. Auch angesammelte Keime werden im Kalkausscheider aufgenommen. Die Erfahrung zeigt, dass der Anwender ihn durchschnittlich 2-3-mal pro Saison wechselt. (5 pro Packung).

8. Kapillarpumpe

Die Kapillarpumpe ist verantwortlich, dass Wasser auf der Oberfläche des Posters schwemmen zu lassen. Dadurch wird das Vlies als Filter umgangen. Eingebrachter Kalk wird nach unten gewaschen. Die Rillen in den beiden Nasen am Kapillarbecken (oben) werden vom Papier abgedeckt, aber nicht verschlossen und bilden einen Schlauch zum abpumpen des Wassers.

Die Stopp-Zone, ab Febr. 2019

Die Stopp-Zone garantiert einen minimalen Wasserstand im Kapillarbecken. Damit halten wir den Unterdruck während der Schwemmvorgang aufrecht. Dies auch bei abweichender Montageart.

Warenkorb0
Es sind keine Produkte in deinem Warenkorb!
Weiter einkaufen
0
Malcare WordPress Security